Bauvoranfrage für Hospiz

Gemeinderat stimmt zu   

Verkehrsaufkommen ist Punkt der Diskussion in Dienethal – Unterstützung bekundet

Einen Tag nach der Informationsveranstaltung und Befragung der Bürger/innen hat der Ortsgemeinderat von Dienethal der Bauvoranfrage für die Errichtung des stationären Hospizes Rhein-Lahn in der Talstraße mit großer Mehrheit zugestimmt.

Schon einmal hatte die Anfrage im Rat vorgelegen, berichtete Ortsbürgermeister Andreas Ritter. Doch vor einer Abstimmung wollte man die Bürger befragen. Um deren Äußerungen ging es darum, ehe die Ortsvertreter abstimmten. Denn vor weiteren Schritten steht zunächst die Beurteilung des Gemeinderats über Art und Nutzung des Baukörpers, ob und wie er sich in die Umgebung einpasst. Nach den Diskussionsbeiträgen, in denen das Hospizprojekt an sich gewürdigt wurde, stellte der Ortsgemeinderat schließlich das Einvernehmen mit der Bauvoranfrage her.

Bedenken galten einem eventuellen höheren Verkehrsaufkommen in der Talstraße und auch die Parksituation wurden thematisiert. Wieder aufgegriffen wurde die Anregung aus der Infoveranstaltung, Autos der Mitarbeiter/innen und Anlieferungsfahrzeuge über eine Zuwegung nach unterhalb der Talstraße zu führen und in dem abfallenden Gelände dort direkt am Gebäude mehr Parkplätze vorzusehen.

Auch die Höhe des 28 mal 21 Meter großen Baukörpers wurde angesprochen. Sie soll vom mittleren Straßenniveau aus gemessen acht Meter betragen inklusive eines Staffelgeschosses. Der Vorsitzende des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V., Dr. Martin Schencking, hatte schon in der Infoveranstaltung zugesagt, dass der Verein Bedenken und Anregungen der Bürger/innen mitnehme und eng mit der Ortsgemeinde kooperieren wolle. Gegenüber dem Gemeinderat bekräftigte Vorstandsmitglied Rainer Lindner die Absicht, die Ortsgemeinde bei der weiteren Bauplanung frühzeitig einzubeziehen.


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